Die meisten Männer sind inzwischen so normal, so angepasst und brav geworden, dass sich die Frauen oft fragen: "Und das soll ein Mann sein?" Sie laufen mit gelangweilten, ängstlichen oder traurigen Gesichtern durch die Welt, lassen ihre Schultern hängen, können anderen nicht offen in die Augen schauen und sind nicht mehr in der Lage, über ihre Gefühle zu sprechen. Am Morgen fahren sie in ihren farblosen Autos zur Arbeit, stecken in ihrer Uniform aus weißen oder blauen Hemden und meist gestreiften Krawatten und setzen sich mit Gedanken wie "Ich muss es schaffen!" unter Erfolgsdruck. Sie lieben nicht mehr das, was sie tun, und tun selten das, was sie wirklich gern tun würden.
Gleichzeitig unterdrücken sie seit der Kindheit ihre Gefühle von Angst, Trauer, Wut, Ohnmacht, Schuld und Scham, Neid und Eifersucht und reißen sich zusammen. Ihre Körper zeigen folgerichtig Spuren und Blessuren: Die Gelenke schmerzen, der Körper ist übersäuert, die Bandscheiben ächzen, im Ohr pfeift der Tinnitus, der Hörsturz schlägt Alarm und das Herz sticht, fordert einen anderen Rhythmus und droht mit Infarkt. Der Mann leidet an einem traurigen oder bereits gebrochenen Herzen. Um sich angeblich etwas Gutes zu tun, laufen die normalen Männer in die Muckibude oder hecheln durch den Stadtpark, suchen den Kick im Marathon oder anderen Extremsportarten, um sich eine Scheinmännlichkeit vorzugaukeln, die ihnen Selbstbewusstsein und Halt geben soll.
Männer haben gelernt, ihre Schwächen und Schmerzen zu verdrängen, und halten durch, bis Körper und/oder Psyche sie flachlegen. Burn-out-Syndrom, Depression und Panikattraken nehmen rapide zu und zwingen sie, sich endlich ihrem Innenleben zuzuwenden.
Gleichzeitig unterdrücken sie seit der Kindheit ihre Gefühle von Angst, Trauer, Wut, Ohnmacht, Schuld und Scham, Neid und Eifersucht und reißen sich zusammen. Ihre Körper zeigen folgerichtig Spuren und Blessuren: Die Gelenke schmerzen, der Körper ist übersäuert, die Bandscheiben ächzen, im Ohr pfeift der Tinnitus, der Hörsturz schlägt Alarm und das Herz sticht, fordert einen anderen Rhythmus und droht mit Infarkt. Der Mann leidet an einem traurigen oder bereits gebrochenen Herzen. Um sich angeblich etwas Gutes zu tun, laufen die normalen Männer in die Muckibude oder hecheln durch den Stadtpark, suchen den Kick im Marathon oder anderen Extremsportarten, um sich eine Scheinmännlichkeit vorzugaukeln, die ihnen Selbstbewusstsein und Halt geben soll.
Männer haben gelernt, ihre Schwächen und Schmerzen zu verdrängen, und halten durch, bis Körper und/oder Psyche sie flachlegen. Burn-out-Syndrom, Depression und Panikattraken nehmen rapide zu und zwingen sie, sich endlich ihrem Innenleben zuzuwenden.
Aus "Willst du NORMAL sein oder GLÜCKLICH?" von Robert Betz